Classic-Horse GmbH


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Western

Rund ums Pferd > Reiten

Es lebe der Cowboy

Alles beginnt mit dem Sitz, auch im Westernreiten. Der Sitz ist die Basis für eine korrekte Hilfegebung. Der Grundsitz (Equitationsitz) ist mit dem Dressursitz (Dressurreiten im Western nennt man Reining) beinahe identisch. Von Kopf des Reiters, über Schulter, über Hüfte und über die Absätze sollte man von der Seite her betrachtet eine senkrechte Linie ziehen können. Die Absätze sind etwas tiefer als die Zehen und das Becken in der Mittelposition. Der Reiter soll mit dem Pferd im Gleichgewicht sein. Die Ellenbogen liegen ruhig am Körper und sie Unterarme zeigen in Richtung Pferdemaul. Die Zügel werden locker in der aufgestellten Faust gehalten. Von vorne betrachtet sollten die Schultern, die Hüfte und die Absätze auf gleicher Höhe sein. So sitzt der Reiter auch nicht schief auf dem Pferd. Der Sitz wird nur bei gewissen Disziplinen abgeändert, zum Beispiel beim Cutting (der Reiter sitzt mit rundem Rücken auf dem Pferd). Das Becken wird abgekippt, so kann der Reiter mit den schnellen Bewegungen, die beim Cutting der Fall sind, ausgleichen. Zudem sollte sich der Reiter am Sattelhorn immer festhalten.

Catting

Das aussondern eines Rindes aus der Herde, wird als Cutting bezeichnet. Der Reiter hat hierfür zweieinhalb Minuten Zeit. Nach dem aussondern eines Rindes, versucht das Pferd selbstständig das Rind am Zurücklaufen zu hindern. Ist das Pferd in der Lage ein Rind zu kontrollieren vergibt der Richter Pluspunkte. Diese Disziplin ist unheimlich schnell und bedarf vom Reiter Vertrauen in sein Pferd und gute Haltbarkeit im Sattel.

Eine weitere Disziplin ist das Working Cowhorse. Diese besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil ist eine Reining-Pattern, man nennt sie Dry Work (Trockenarbeit). In dem zweiten Teil der so genannten Fence Work, muss der Reiter und sein Pferd das Rind auf bestimmten Bahnen treiben. Beispielsweise in Form einer Acht.

Das Team-Penning ist eine weitere Rinderdisziplin. Diese Mannschaftsprüfung wird mit drei Reitern, die drei gekennzeichnete Rinder aus einer Herde aussondern und anschliessend in einen Korral treiben müssen, durchgeführt. Die Reiter haben hierfür zweieinhalb Minuten Zeit. Durch heben der Hand lässt sich bei unterschreiten der Zeit diese Stoppen. Das Team, dass die Aufgabe am schnellsten löst, gewinnt.


Reining

Die Bezeichnung Reining kann auch als Westerndressur deklariert werden. Geritten wird diese ausschliesslich im Galopp. Das Programm muss auswendig geritten werden, wobei verschiedene Manöver verlangt werden. Einige Manöver wären:

Der Spin (schnelle 360°- Wendung um die Hinterhand).

Der Sliding Stopp (abruptes Stoppen aus dem Galopp, wobei das Pferd auf der Hinterhand rutscht).

Der Roll Back (nach dem Stopp ausgeführte Hinterhandwendung, mit anschliessendem Herausgaloppieren).

Der Galoppzirkel (Pirouetten im Galopp, so eng wie nur möglich).

Der Galoppwechsel (vom links Galopp in den rechts Galopp wechseln, wie bei der klassischen Dressur auch die fliegenden Wechsel genannt).

Die Exaktheit dieser Manöver wird beim Reining besonders bewertet. Schnelle Ausführung und Feinheit in Zusammenhang mit einer kontrollierter Geschwindigkeit fallen den Richtern positiv auf.


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