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Rennsport

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Rennsport

Der Rennsport ist eng mit der Vollblutzucht verbunden. Mit der Entwicklung der Vollblut Zucht wurde auch der Rennsport weiter entwickelt. Das klassische Renne ist für Dreijährige Pferde ausgeschrieben. Die Beschreibung klassisch wurde deswegen gewählt weil Hengste und Stuten gleichermaßen bemessen werden. In der Regierungszeit von Georg dem Dritten (von 1760-1811) wurde dieser begriff bekannt. Alle Pferde trugen das gleiche Gewicht, ausnahmen waren die Stuten die durften bis zu 2 kg weniger tragen. Das erste Rennen fand im Jahr 1776 statt. In dieser Zeit wurden die Rennen über eine Distanz von 2900m geritten. Heute beträgt die Distanz noch 2800m. Der Name dieses rennen erhielt es von Generalleutnant A. St. Leger. Im Jahr 1779 folgten, nach dem Stammsitz des populären zwölften Earl of Derby benannten, die „Oaks“ über 1 ½ Meilen und 1780 das „Derby“ über 1 ½ Meilen. Im Jahr 1809 und 1814 wurden nach den jeweiligen garantierten Preisgeldern (die „2000 Guineas“ und die „1000 Guineas“) genannt. In Deutschland das Mehl-Mülhens-Rennen und das Schwarzgold-Rennen. Diese fünf Rennen werden, unter teils anderen Namen, in allen Ländern gelaufen und gelten als höchstes Ziel eines Züchters, selbst wenn es inzwischen höher dotierte Gruppenrennen gibt.

Im Jahr 1993 ist dank den guten Rennbahnen die man beinahe das ganze Jahr nutzen kann, die Anzahl von gelaufenen Rennen auf 2884 angestiegen. Diese Anzahl an Pferderennen hilft auch im Allgemeinen der Wirtschaft. An 354 Rennveranstaltungen im Jahr 1993 haben auf 18 großen (so genannte A-Bahnen) und auf 34 kleinen (so genannte B-Bahnen) Bahnen nahezu drei Millionen Besucher einige Stunden Spannung und Aufregung erlebt und tolle Pferde laufen gesehen. Bei jedem Rennen werden Wetten eingesetzt. Der Zufall ist jedoch geringer gesetzt als bei Lotterien. Pferde die schon oft gewonnen haben, werden als Favoriten gehandelt. Obwohl es immer wieder mal ausnahmen und ausfälle geben kann, ist doch die Gewinnchance bei einem solchen Pferd größer als bei einem Neuling. Die Wetteinsätze sind verschieden und auch deren Möglichkeiten riesig.


Flachrennen

Ein Flachrennen heißt das sich auf der ganzen Distanz keine Hindernisse befinden. Die Distanz kann bis zu 2500m weit gehen. Die Rennen können im Galopp oder aber auch im Trab (mit oder ohne Silky) geritten werden.



Es sind zwei Start Methoden einsetzbar

Start aus dem Band:
Die Pferde (maximal 20) stellen sich hinter dem über die ganze Bahn gespannten elastischen Band auf. Sobald dieses Band losgelassen wird, können die Pferde starten.

Startboxen:
Bei dieser Startmethode verwendet man Startboxen, bei welchen sich die Türen vorne gleichzeitig öffnen. Startboxen werden ausschliesslich in Flachrennen verwendet.



Wichtiges Rennen für Hengste

Das Prix du Jockey Club rennen wurde das erste Mal im Jahr 1836 ausgetragen. In den meisten fällen ist dieses Rennen nur für Hengste im alter von Drei Jahren. Selten ist mal eine Stute dabei. Dieses Rennen wird im Frühjahr gelaufen. Die Distanz beträgt seit 2005 noch 2100m (zuvor waren es 2400m), das Preisgeld beträgt bis zu 1.3 Millionen Euro. Dieses Rennen ist der Höhepunkt eines Dreijährigen Pferdes, und dient als Sprungbrett zu einer Karriere als Deckhengst. Dieses Rennen ist das Pendant zum berühmten englischen Derby in Epsom.



Wichtiges Rennen für Stuten

Das Prix de Diane gilt als eines der wichtigsten rennen für Stuten. Das rennen wurde zum ersten Mal im Jahr 1843 gestartet. Die Stuten kämpfen über eine Strecke von 2100m gegeneinander um ein Preisgeld von ca. 800000Euro.



Ein Rennen für Dreijährige und ältere Pferde

Dieses Rennen wurde zum ersten Mal im Jahr 1920 gestartet. Prix de l'Arc findet im herbst statt und geht über eine Strecke von 2400m. Das Preisgeld kann bis zu einer Million betragen. In diesem rennen starten Dreijährige und ältere Pferde gemeinsam.


Bei Hindernisrennen unterscheidet man zwei Arten von Rennen. Das erste ist das Hindernisrennen, das zweite ist das Jagdrennen.

Nur wenige Momente, intensive Minuten, dauert ein Rennen. Damit man den Rennverlauf besser verfolgen kann, ist es vorteilhaft, sich zuvor die Farben der Renndresse und Kappen der auserwählten Teilnehmer einzuprägen oder bereits zu kennen.



Das Hindernisrennen

Eines der wichtigsten Rennen im französischen Rennkalender geht über eine Distanz von 5800m. Dieses Rennen erfordert vom Pferd Höchstleistung, da es ohne ein genaues und präzises Training und guter Vorbereitung nicht möglich wäre. Vor jedem Rennen muss der Jockey auf die Wage. Bei jedem Rennen ist das Gewicht vorgegeben. Der Jockey muss mit dem Sattel und der Satteldecke dieses Gewicht erreichen. Ansonsten wird ihm zusätzliches Gewicht draufgepackt.
Nach einer letzten Besprechung mit dem Trainer und dem Besitzer, müssen sich die Jockeys am Startort einfinden.



Das Jagtrennen

Jagtrennen werden über eine mindestens 3000m lange Strecke geritten. Hierbei werden Hindernise wie zum Beispiel Open-Ditch, Bullfinch oder Wassergraben. Preisgelder von bis zu 100000Euro können genannt werden. Rennpferde die über fünf Jahre alt sind, können an diesen Rennen immer noch Teilnehmen.

Open-Ditch bezeichnet ein Hindernis mit einem offenen Graben ohne Absprunghilfe.
Bullfinch ist die Bezeichnung für ein Heckenhindernis.
Wassergraben bezeichnet ein Hindernis, dass mit Wasser gefüllt ist.



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