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Wie Pflege ich mein Pferd
Wenn ihr bei eurem Pferd viel Schuppen habt, dann solltet ihr dass einmal von einem Tierarzt kontrollieren lassen.
Den Kopf habe ich mit einer weichen Bürste geputzt, die Augen mit einem gelben feuchten Schwamm oder einem gelben feuchten Lappen gereinigt. Für die Nüstern benutzte ich einen roten/grünen feuchten Schwamm und für den After immer einen blauen (die Farben sind nicht relevant, doch es geht darum das nicht alles mit demselben Schwamm gereinigt wird, zwecks der Hygiene). So bekam ich nie ein durcheinander und benutzte nicht den After Schwamm für den Kopf.
Mähne und Schweif habe ich mit einem Schweif - und Mähnen Spray eingesprayt, kurz einwirken lassen und anschliessend mit einer normalen Haarbürste vorsichtig ausgekämmt. Bei Pferden mit sehr langer und dichter Mähne, ist es sehr empfehlenswert diese gut einzuflechten, da dann die Gefahr vom ausreissen und des darauf Liegens stark reduziert wird. Eine gute Lösung dass die Mähne sauberer bleibt, ordentlich aussieht, gut nachwächst ect. ist das einflechten ebenfalls.
In den wärmeren Jahreszeiten kann man die Haare auch mit Pferdehaarshampoo und der dazu passenden Spülung waschen so dass das Langhaar wieder weich und seidig glatt wird.
Die Beinbehaarung (Köten Behang) habe ich auch immer zuerst mit dem Spray eingesprayt und anschliessend mit dem Kamm durchgekämmt. Ab und zu habe ich die schöne Beinbehaarung auch gewaschen und habe dafür das Teebaum Shampoo verwendet. Was dazu zu beachten sein sollte, ist dass man das Shampoo sehr gut ausspült und die Beine sehr gut trocknet (mit alten Badetücher).
Da die Friesen empfindlich sind und schnell Juckreiz oder sogar Mauke bekommen können. Sollte dies der Fall sein, dann ist es zu empfehlen, den Tierarzt hinzuzuziehen. Da Mauke etwas Hartnäckiges ist und man’s schnell schlimmer statt besser hat.
Im Sommer ist es normal, dass man unseren Pferden sehr oft eine Dusche gönnt. Dies ist gut, doch nicht jedes Mal mit Shampoo, denn das schadet der Haut und dem Fell.
Tjitte hat von mir das ganze Jahr hindurch frischen Knoblauch bekommen, doch im Sommer habe ich ihn zusätzlich noch mit Zedanspray eingesprayt. Tipp von mir, Zedan halbieren und dann noch etwas Essig dazumischen. Das hilft gegen die „Fiecher“ gut und der Essig bewirkt eine kleine Linderung falls die ungebetenen Gäste schon gestochen haben sollten.
Da Tjitte so geplagt war, und ein wenig Ekzemer, habe ich ihn mit einer Ekzemdecke auf die Weide gebracht. Die Decke war mit Sonnenschutz zusätzlich ausgestattet. Da wie wir alle wissen auch die Rappen einen Sonnenbrand oder Sonnenstich bekommen können. Deshalb sollte man die Pferde nicht zu lange an der prallen Sonne aussetzen. Eine Weide mit Bäumen oder einem Unterstand wäre da sehr gut geeignet. So kann man unsere Lieblinge sorglos auf der Weide grasen lassen. Viel frisches kühles Wasser bitte auch.
Die Hufe habe ich Tjitte nur abgespritzt, gut getrocknet, und den Strahl ab und zu mit Teer behandelt oder mit einem Mittel vom Hufschmied. Weil mein Tjitte mühe mit dem Strahl hatte. Gefettet habe ich die Hufe eher selten, da er sehr gutes Horn hatte. Die Hufe sind ein sehr wichtiger Bestandteil des Pferdes, deshalb sollten sie sich mit ihrem Hufschmied über ihr Tier unterhalten. Weil jedes einzelne Pferd andere Bedürfnisse hat und einzigartig ist.
Das Futter gehört auch zur Pflege unserer Vierbeiner. Doch das ist ein grosses Thema. Etwas genauer gehe ich unter der Rubrik Fütterung darauf ein (zu finden unter Pferde: Haltung).
Tjitte habe ich 3x 500gr. Swiss-Fritz Futter 007 gefüttert. Heu und Stroh natürlich auch, doch Heu in Grenzen wegen seiner Kratzerei. Zusätzlich hat er Karotten, Äpfel, Brot, verschiedene Kräuter, Honig, Apfelessig bekommen (mehr unter Pferde: Kräuterhexe, da jedes Pferd anders ist). Ich war im Stall als Beautyqueen und Kräuterhexe bekannt. Die Lieblingsspeisen waren Mash und Bananenjoghurt. Da hat er immer wie wild geschmatzt. Und sauber ausgesehen, hat er danach auch nicht mehr.
Die Entwurmungen und Impfungen gehören selbstverständlich auch dazu, doch dies sollten sie mit dem Arzt anschauen, da jedes Tier einer Individuellen Behandlung bedarf.