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Kladruber

Rund ums Pferd > Rassen

Der Kladruber

Die Kladruber waren seit 400 Jahren die Gespannpferde der königlichen und kaiserlichen Monarchien. Es sind barocke Pferde mit viel Rahmen und einer ausgeprägten Ramsnase. Die Rasse wurde 1572 in Hofgestüt Kladrub gegründet welches im Jahr 1579 den Status eines Hofgestüts erlangte und die Rasse hat sich bis heute in Reinheit erhalten.

In unserer Zeit musste man dann auf den Friesenhengst Romke zurückgreifen um die Blutbasis der Rappen zu erweitern, wobei auch Shagyas und Lipizzaner mit eingekreuzt wurden. Der moderne Kladruber ist kleiner und eleganter als sein Vorfahre, behielt aber sein nobles Wesen und Exterieur und eignet sich hervorragend als Fahrpferd.
Gezüchtet wird die Rasse noch immer im ehemaligen Hofgestüt Kladrub in Böhmen und in kleineren Privatzuchten in Mitteleuropa.


Stockmass: von 160 bis 170 cm Stockmaß.
Farben: Schimmel und Rappen
Kopf: Großer, langer Kopf mit starken Ganaschen, weite Nüstern
Körber: kräftiger, wohlproportionierter und leicht gebogener hals. Widerrist niedrig und abgerundet, langer gerader Rücken, kräftige Nierenpartie, breite, kurze, abgerundete Kruppe, hoch angesetzter Schweif mit langem, feinem Haar; breiter, tiefer Rumpf, gut bemuskelte, manchmal etwas steile Schulter
Beine: widerstandsfähige Gliedmaßen mit breiten, trockenen Gelenken, Unterarm und Unterschenkel lang, schmale aber starke Röhren, kräftige, gut sichtbare Sehnen, lange Fesseln, gut geformte Hufe.
Eigenschaften: stark, großzügig, langlebig
Temperament: ruhig aber feurig


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