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Rund ums Pferd > Reiten
Jagtspringen
Das Jagdreiten stammt aus der Zeit wo man so die Nahrung gesucht und getötet hat. Doch mit der Zeit wurde dies nicht mehr notwendig. Der Adel führte diese Reitart in die Gesellschaft ein. Mit der Zeit entwickelten sich zwei arten der Jagdreiterei, an denen jede soziale Schicht teilnahmen.
Die französische Jagt
Die französische chasse à courre auf Rot- und Damwild, Wildschweine, Wölfe und so weiter. Die sich im Wald abspielt.
Die angelsächsische Jagd
Die angelsächsische Jagd beschränkt sich auf das jagen eines Fuchses. Vorwiegen im offenen Gelände.
Die Schleppjagd
Außer die Hetz- und Parforcejagd auf Wild (was in Deutschland, Österreich und in der Schweiz verboten ist), gibt es noch die Schleppjagd. Bei diesem Jagdreiten wird die Spur künstlich gelegt, wobei das verhalten eines wildes nachgestellt wird. Zum Beispiel wird einen abstand in der Spur gemacht um das Springen eines Wildes zu simulieren. Mit einem Lappen der mit speziellem Fett und einer Fuchslosung getränkt ist wird das ganze vorgetäuscht. Die Meute (Ein Rudel Jagdhunde) verfolgt die Spur und die Reiter folgen der Meute. Auch kann ein Reiter die Rolle des Fuchses übernehmen. Dieser versucht den Verfolgern zu entkommen, muss aber von Zeit zu Zeit Papierschnitzel fallen lassen, um so die Spur für die Verfolger zu hinterlassen. Diese Reitart verbreitete sich von England aus in alle Richtungen. Um an einer Fuchsjagd teilzunehmen, egal ob mit Meute oder mit einem Reiter als Fuchs, braucht man einen guten Sitz und reiterisches können. Auf eine einfache Weise ist aber die Version mit dem Papierschnitzel auch für Kinder und Jugendliche geeignet. Jedoch muss man zuerst abklären ob man im Wald, wo die Jagd stattfinden soll, auch die Papierschnitzel benutzen darf. Sicherlich muss man anschließend den Weg wieder säubern und das Unterholz ist auch tabu.
Allgemeines
Wie bei jeder anderen Reitart sind die Ausbildung und das Training des Jagdpferdes sehr wichtig. Ohne eine genügende Kondition kann man auf keinen fall an einem Jagdreiten teilnehmen. Auch sollte das Pferd den Wald und die Wiesen kennen. So wird es auch nicht davon stürmen wenn auf dem Waldweg oder im offenen Gelände einen rasanten Galopp ansteht. Sollte das Pferd eine Unart haben wie zum Beispiel das nach hinten ausschlagen, sollte man ein Band an den Schweif binden und somit die anderen Warnen nicht zu nahe von hinten an das Pferd heran zu Reiten. Pferde die Angst haben vor Hunden oder in der Gruppe nicht Reitbar sind, sollte nicht für diesen Sport genutzt werden.