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Der Wagenchamp
Im 19. Jahrhundert begann die Zucht dieser Pferde. In der Provinz wessen auch der Namen geprägt hat, Gelderland. Der beginn wurde mit einer Anzahl von verschiedenen Hengsten gesetzt. Darunter auch der Araber, wie in vielen anderen Rassen auch. Gepaart wurden diese Hengste mit bodenständigen Stuten. Das Resultat dieser Kreuzung waren hervorragende Wagenpferde. Der frühere Einsatz als mittelalterische Ritterpferd konnte somit abgelöst werden als Kutschenpferd. Dieses fand auch bei Königen seinen Stall. Zwei verschiedene Typen wurden gezüchtet. Durch einkreuzen von Friesen und Oldenburger, ein Gebrauchspferd und durch einkreuzen von Holsteiner und Araber ein Luxuskutschenpferd. Diese Niederländische Rasse besitzt spektakuläre Gänge mit hoher Knieaktion. In Fahrturnieren werden sie wegen ihrer Aktion beliebt vorgeführt. Bei solchen Turnieren werden ausschließlich Gänge und Gebäude der Pferde begutachtet.
Zwischen 1890 und 1919 bestand das „Geldersch Paarden Stamboek“ kurz GPS genannt. Dieses wurde im Jahr 1925 ein selbständiger Verband. Im Jahr 1939 vereinigte sich GPS mit dem „Tuigtpaarden Verband“. Später so im Jahr 1970 wurde dieser Verband mit dem heutigen „ Koninklijk Warmbloed Paardemstamboek Nederland“ vereinigt.
Der Gelderländer ist bei Artgerechter Haltung ein ausgeglichenes und nervenstarkes Pferd. Hat zwar Temperament ist aber gut zu Händeln. Er ist sehr zuverlässig und gehorsam was ihn als Wagenpferd auszeichnet.
Stockmass :
zwischen 157cm bis 163 cm
Farbe :
alle Farben selten bis keine Schecken
Kopf :
mäßig trockener Kopf mit breiter Stirn, leicht konvexes Profil mit mittlerer Ohren und schönen Augen
Körber :
der Hals ist nicht zu schwer, muskulös und etwas lang. EherLeicht im Genick, Der Hals ist eher hoch angesetzt, die Schulter ist flachEin deutlich ausgeprägter Widerrist geht über in einen geraden, eher Kurzen Rücken, schräge Kruppe. Der Schweif wird leicht erhoben getragen. Die Brust ist tief und breit, gute Hufe