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Doppellonge

Rund ums Pferd > Reiten

Die Doppellonge

Die Doppellonge ist eine weiterführende Variante des einfachen Longierens. Die Doppellonge ist eine klassische Ausbildung vom Boden her und benötigt sehr viel Gefühl und Vertrauen vom Pferd zum Menschen.



Sechs Punkte der Ausbildungsskala nach den Richtlinien der Deutschen Reiterlichen Vereinigung

1. Takt. Er ist das räumliche und zeitliche Gleichmass in den drei Grundgangarten, dass heisst in Schritten, Tritten und Sprüngen.
2. Losgelassenheit. Das ist eine zwanglose und unverkrampfte An- und Abspannung der Muskeln des Pferdes.
3. Anlehnung ist die stete Verbindung zwischen Reiterhand und Pferdemaul. Diese sollte immer weich und federnd sein.
4. Schwung. Der energische Impuls aus der Hinterhand über den schwingenden Rücken auf die Vorwärtsbewegung wird über den Schwung übertragen.
5. Geraderichten. Geradegerichtet ist ein Pferd, wenn die Vorhand auf die Hinterhand eingerichtet ist, also wenn es auf gerader und gebogener Linie mit seiner Langsachse der Hufschlaglinie angepasst ist.
6. Versammlung. Hierbei übernehmen die Hinternbeine bei stärker gebeugten Hanken vermehrt die Last und treten weiter in Richtung Schwerpunkt unter.



Allgemeine Grundsätze

Die Ausbildung eines Pferdes muss immer in kleinen Lernschritten vonstatten gehen. Auch wenn der Ausbilder sein Ziel erreichen möchte, darf er das Pferd nie unnötigem Druck und Zwang aussetzen. Es könnte sonst Physische und Psychische folgen mit sich ziehen. Wenn solche Probleme einmal vorhanden sind, ist derer Korrektur schwer und unangenehm für das Pferd. Wenn ein Ausbilder Verstanden hat immer vom leichten zum schweren vorzugehen, wird er feststellen, dass ein kontinuierlicher fortschritt des Pferdes stattfindet. Stillstände oder auch mal Rückschritte sind hierbei normal. Nur nicht aufgeben. Immer mit der Ruhe und mit viel Geduld und Liebe arbeiten.


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