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Connemara

Info Pferd > Rassen

Die Pferde der grünen Insel

Es wurden Araber-, Berber- und Andalusier Blutpferde von Kaufleuten über die Iberische Halbinsel nach Irland gebracht wurden. Während des 19. Jahrhunderts brachten dann Farmer in Connemara arabische Pferde ins Land und kreuzten diese mit ihren bodenständigen Ponys. Dieser arabische Einfluss ist heute noch zu sehen.
Ende des 19. Jahrhunderts wurden Welsh-Hengste eingeführt, von denen der Cob Prince Llewellyn der Vater des Ponys Dynamite (aus einer Connemara-Stute) wurde und dieser wiederum der Vater von Cannon Ball. Dieses Pferd wurde die Nr.1 im Irischen Connemara - Gestütsbuch. Dieses Gestütsbuch gewährleistet nun eine sorgfältige Zuchtauswahl, mit der das Pony seine früheren Qualitäten wiedererlangen soll.
Beheimatet sind sie in dem Gebiet Connaught in Irland, welches im Süden von der Galway-Bucht und im Westen vom Atlantik begrenzt wird. In dieser wilden, aber dennoch sehr schönen Landschaft, in der es Moorgebiete und steinige Gegenden gleichermaßen gibt, entwickelte sich das Pony in einem harten Klima, das nur durch den Golfstrom etwas gemildert wird. Dieser Golfstrom lässt Gras, Kräuter, Riedgras und anderes, was Pferde gern fressen, früher im Jahr wachsen als in anderen Gegenden. Außerdem ist das Land reich an Phosphaten, die die Kräuter anreichern, wovon wiederum Knochenbau und Muskeln der Ponys profitieren. Für die Pferde, die näher an der Küste leben, sind Jod und andere Mineralien im Riedgras enthalten, das die Pferde mit Wonne fressen.
Die Behändigkeit und die Zähigkeit der Rasse resultieren auch aus ihrer Heimat. Die Pferde, die auf felsigen Abhängen oder in schlammigen Tälern aufwachsen, entwickeln von Geburt an eine Trittsicherheit, die dem Reiter zugute kommt, wenn er mit den Pferden durch unwegsames Gelände reitet. Es ist schnell und gutmütig. Das Pferd ist inzwischen über Irland hinaus in vielen Ländern beliebt, voran in Großbritannien und in den USA, aber auch auf dem europäischen Festland und in Australien, wo von Queensland im Nordosten des Landes bis in den äußersten Westen Gestüte entstanden sind.
Größe:
zwischen 135 und 147 cm.
Farbe:
Schimmel, Rappen, Braune, Isabellen, gelegentlich Füchse oder Stichelhaar.
Kopf:
gut aufgesetzt. Kleine, hübsche Ohren, große Augen.
Schultern:
lang und schräg.
Gebäude:
tief, kompakt.
Gliedmaßen:
kurze, trockene Röhren, hart und zäh
Aktion:
frei, leicht, gut beweglich.



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