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Bayerischer Noriker

Rund ums Pferd > Rassen

Das süddeutsche Kaltblut ist nichts anderes als eine bayerische Version des Norikers.


Im Jahr 1906 wurde das erste Stutenbuch gegründet und im Jahr 1920 wurde das Brandzeichen eines Edelweißes eingeführt. Bis in die 30. Jahre waren zwei Schläge bekannt, einen schweren, der Pinzauer genannt wurde und der leichtere Oberländer. Dieser Oberländerische Typ, repräsentiert das heutige Kaltblut. Er entstand durch Einkreuzungen von Warmblütern wie Oldenburger und Holsteiner, und dies nicht zur Freude der Bauern. Dennoch war er weiterhin ein Noriker. Im Jahr 1934 erklärte man den Oberländer zum bodenständigen Kaltblutpferd Bayerns, 1939 wandelte der Namen um zu „Noriker“. Im Jahr 1948, nach Absprache mit den süddeutschen Verbänden, wurde die Bezeichnung „ Süddeutsches Kaltblut“ angenommen. Der Bestand hält ca. 2000 Stuten und 70 Hengsten.


Stockmaß:
Zwischen 1.57m – 1.65 und zwischen 600kg – 700kg
Gebäude:
Leichte Ramsnase und zierliche Ohren. Der Hals ist kurz. Großer Brustumfang und ein breiter, muskulöser Widerrist. Eine tief gespaltene und abschüssigen Kruppe mit einem tief angesetzten Schweif. Kurze, stämmige Beine mit guten Hufen.
Farben:
Braune, Füchse, Tigerschecken und Mohrenköpfe
Behang:
Gewellte üppige Mähne, Kötenbehang und ein üppiger Schweif.
Eignung:
Als Freizeit-, Turnier- (es gibt in spezielle Vielseitigkeitsturniere für Noriker) und Kutschpferd



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